Unser
Haus ist sehr komfortabel und wir bieten Bed and Breakfast in einer
ruhigen Gegend von Oriago, weit weg vom Lärm der Stadt,
dennoch aber nahe an den Hauptstraßen und nur 500 m von der
Bushaltestelle entfernt, von der aus Sie Venedig in nur 15 Minuten
erreichen können. Der Bus fährt jede halbe Stunde,
der letzte Bus aus Venedig fährt dort um 24.00 h ab.
Unser
Haus liegt in Oriago di Mira (Venedig),
einer Stadt voll von Geschichte, an der Mündung der Brenta, 15
km von Venedig entfernt.
Es liegt in einer ruhigen
Grünzone, 300 m von der Staatsstraße Romea entfernt.
Unser Haus ist der ideale Ausgangspunkt für Besuche in
Venedig, Padua, Vicenza, Verona, Ferrara, den Regionalpark der
Euganeischen Hügel, das Po-Delta und den Gardasee. Die lokale
Küche und die lokale Erzeugnisse hier sind ausgezeichnet.
Besuche in der Gegend sind zu Fuß möglich, mit dem
Fahrrad oder hoch zu Roß. Während des Jahres gibt es
viele Feste und folkloristische Ereignisse: Das Erlöserfest,
den Karneval von Venedig, die Regatta.
ÜBER
DIE RIVIERA DEL BRENTA
Ein Landstreifen entlang
der Brenta zwischen Padua und Venedig: Gärten und
prächtige, künstlerisch gestaltete Villen, das ist
die Landschaft der Brenta Riviera. Sie besteht aus Bezirken und
grünen Flecken entlang dem alten Flußlauf, der Padua
und Venedig miteinander verbindet. Eine bezaubernde Fahrt, die schon
Dichter und andere Reisende verzaubert hat. Erinnerungstexte
über das Land wurden von Lord Byron und Goethe geschrieben,
sowie von dem italienischen Dichten Gabriele D'Annunzio, dem
Wissenschaftler Galileo Galilei, dem Dramatiker Carlo Goldoni. In
seinem Gedicht "Die Göttliche Komödie"
erwähnt der große Dichter Dante Alighieri die Stadt
Oriago. Die Geschichte der Brenta Riviera begann im 15. und 16.
Jahrhundert,als reiche venezianische Familien große
Landgüter hier kauften und Villen drauf erbauten, wo sie den
Sommer verbrachten und sich um die Kultivierung des Landes
kümmerten. Sie beauftragten die besten Architekten ihrer Zeit
mit dem Bau ihrer Villen und Landhäuschen, so
prächtig, damit Sie Ihre Paläste am Canale Grande in
Venedig nicht vermißten. Deshalb kann man die Riviera del
Brenta als Canal Grande beschreiben, versunken im Grün der
Parks um die Villen und in der Landschaft.
Die
ganze Landschaft des Landes erschließt sich am besten durch
eine Bootsfahrt, mit den "Vaporettos", den "Gondeln" des Canal Grande
in Venedig, dem "Burchiello" und den "Battelli del Brenta", mit denen
man den Fluß entlangfahren kann. Die bekanntesten Villen der
Riviera, sind, angefangen bei Malcontenta: Die Villa Foscari (vom
Architekten Andrea Palladio); die Villa Valmarana; die Villa Widmann in
Mira; die Villa Angeli in Dolo; die Villa Soranzo in Fiesso; die Villa
Pisani in Stra (die größte und reichste), mit
Fresken von Tiepolo und Guarana, Gärten und einem
berühmten Labyrinth.

Foto
von Paolo Bonvoglia 2002
Die
Brenta Riviera war die ideale Ergänzung Venedigs auf das Festland
hinaus, fast ein Fortsetzung der Lagunenstadt: zwischen dem 16. und dem
18. Jahrhundert erlebte sie ein Goldenes Zeitalter, verwandelte sich
dann in einen Ferienbezirk für die reichen Venezianischen
Adeligen. Sie bauten Dutzende von Villen entlang dem
Flußufer, entworfen und innen gestaltet von den Meistern der
italienischen Kunst, besucht von Künstlern, Päpsten,
Königen und Kulturschaffenden, geschätzt wegen ihrer
Schönheit, bewohnt als Landsitze, wo man festliche
Flußfahrten organisierte, veschwinderische
Gastmähler gab und Feste feierte, die bis in die
Morgendämmerung dauerten.
Der Bau der Villen
entlang der Riviera del Brenta begann im 15. Jahrhundert, als Venedig
seinen Herrschaftsbereich auf das Festland ausdehnte. Wachsende
wirtschaftliche Schwierigkeiten und die Entdeckung Amerikas brachten
Venedig dazu, sein Kapital in den Erwerb von Bauernland zu stecken. Die
Villen wurde nahe am Fluß gebaut, so daß die Herren
Ihre Investitionen unter persönlicher Kontrolle behalten
konnten, indem sie die Gelegenheit für Ferien mit der ganzen
Familie nutzten. Im 16. Jahrhundert wurden die Villa Foscari in
Malcontenta und die Villa Soranzo in Fiesso erbaut, mit
Außenfresken von Paolo Veronese's Bruder. Die Mode der Zeit
brachte es mit sich, die Gärten mit Statuen und barocken
Kunstgegenständen zu versehen, so wie in der Villa Morosini in
Mirano und der Villa Sagredo in Vigonovo. Im 18. Jahrhundert wurden die
Villa Widmann in Mira und die Villa Pisani in Stra gebaut, vielleicht
die beeindruckendsten. Im Inneren der Villen gibt es einen ganzen
Zyklus von Malereien, vor allem mit Motiven aus der Mythologie: von
Zelotti in der Villa Malcontenta, von B. de Pitati in der Villa Querini
in Mira; von Angeli in der Villa Widmann, von Tiepolo in der Villa
Pisani in Stra. Auch die Kirchen lohnen einen Besuch, mit ihren
kostbaren Dekorationen und Malereien.

Foto
von Paolo Bonvoglia 2002
Von
März bis Oktober kann man die Villen und Flußufer am
Besten
vom Wasser aus bewundern, vom Boot aus. Der "Burchiello" (ein Boot,
benannt nach dem Namen des Bootes, das Carlo Goldoni erwähnte)
der
täglich Padua mit Venedig verbindet, ist eine gute
Gelegenheit,
die Riviera von einem ganz besonders reizvollen Standpunkt aus zu
erleben.
